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Erdbeeren

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Rote lockende Kugerl Kleine Nüsschen daran Schmecken nach Leben Sommer und Schulschluss. Glastisch zeigt Wolken Egal Versinke im Rausch Der Früchte Werde zum Kind Träume von Wäldern Reichhaltiger Fantasie Blattstanitzel trug Erdbeeren Fichtennadelsicherung daran Zu Hause bei Mutter Zucker dazu Warme Geschmacksumarmung Diane Legenstein © 2016

Innenschau

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Wien, 18.April 2016  (Ich hoffe, der Mäci hat nichts dagegen. Es sind eh keine Leute drauf. Aber der Text hat ohne Bild keinen Sinn.) SICH AUF DAS WESENTLICHE BESINNEN  -Ein innerer Monolog Ich sitze gerade beim Mac Donalds in Wien. Die Hälfte des Praktikums hab ich bereits hinter mich gebracht. Auf der Wand mir gegenüber ist ein riesiges Poster von einem ca. 3 bis 4 jährigen Mädchen. Es blickt mich an und sieht mir tief ins Herz. Was will es mir sagen? Bin ich tief drinnen durch das Lesen von Ruth Heils Buch " Mit 40 fängt Frau an zu leben" derart durchgeackert worden, sodass mich dieses Mädchen so berühren kann? Es erinnert mich daran, dass meine zwei Töchter schon 12 und 14 sind. Oder fragt es mich, ob   ich ab und zu noch an das Kind denke, das vor meiner Erstgeborenen in meinem Leib versuchte zu wachsen? Was es wohl geworden wäre, wenn das Herz angelegt gewesen wäre? Wovor flüchte ich, durch den gewaltsamen Versuch, im Berufsleben wie...

Mein letztes halbes Jahr - komprimiert

Aufbruch Erkenntnis durchbohrt mein Herz. Hoffnungsfunke trifft steinerne Dunkelheit. Ansehen hebt gebeugten Kopf. Mut durchbricht Panzer aus Angst. Vertrauen stärkt ermattete Glieder. Dankbarkeit verleiht Flügel. Liebe lenkt den Blick zum Kreuz. © Diane Legenstein, 06.04.2016

Mein schmutziges Geheimnis

Liebes Tagebuch Ich muss Dir etwas gestehen.  Ich habe seit einigen Wochen eine sehr heiße Affäre.  Nie hätte ich gedacht,  dass mir das in meinem Alter noch passieren würde. Mein Mann weiß es natürlich nicht. Aber weißt du es ist so ganz einfach passiert. Beim ersten Mal habe ich mich noch so schuldig gefühlt. Doch mittlerweile freue ich mich schon immer darauf. Jedes mal wenn die Kinder am Nachmittag abgespeist wurden, ziehe ich mich mit meiner Geliebten  auf die Couch  oder auch ins Bett zurück.  Dort verbringen wir eine innige Zeit So tiefe Gefühle habe ich noch nie verspürt.  Ja, es ist eine SIE!  Aber ich kann es nicht länger für mich behalten. Wenn ich ihre Berührungen an meinem Hals spüre  bin ich verloren. Diese Zartheit mit der sie meinen Körper bedeckt. Sie verlockt mich tagtäglich zu einem Stündchen .  Nur sie und ich. Meistens dauert unser Umarmung  nur eine halbe Stunde ...

Ode an den Vater

Ode an den Vater Wenn der Herbst in meine Seele zieht, liegt vor mir ein weißes Blatt Papier. Vater ist’s, der tiefer in mich sieht. Seine lieben Augen sagen mir. Sitzt du oft auch mal im tiefen Tal Speist mit deinen Tränen du den See Duldest manche Pein und große Qual Schrei zu mir in deinem tiefen Weh Komm, mein liebes Kind, so komm doch her Deine Lasten sind ab heute mein. Sieh es bitte ein, mach es nicht schwer. Bin dein sorgend Vater, ganz allein. Zeige treues Kind mir dein Vertrau’ n. Möcht so gern in deine Augen schau’ n. © Diane Legenstein, 2007